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Linux vom USB-Stick booten und nutzen

Vor einiger Zeit hatte ich mir ein Dualbootsystem mit Windows und Ubuntu eingerichtet. Da ich aber aber immer wieder gerne neue Software und anderes am Computer ausprobiere, hat es mich zwischendurch doch gestört, auf Grub immer dann eine gewisse Rücksicht nehmen zu müssen, wenn der Ausgang von Experimenten nicht genau vorhersagbar war. Irgendwann habe ich mich dann gegen Linux entschieden und es von der Platte geschmissen. Eigentlich wollte ich schon damals ein Linux haben, welches auf einem USB-Stick lauffähig ist und auch von diesem booten kann. Das ganze sollte außerdem unkompliziert zu installieren sein, da ich mit der Methode schnell verschiedene Distributionen kennenlernen wollte.

Vor kurzem gab es in der com! eine ausführliche aber für mich wieder viel zu aufwendige Anleitung zu diesem Thema. Daraufhin habe ich mich auf die Suche gemacht und bin fündig geworden. Gebraucht wird der Universal USB Installer und eine Linux-Desktop-i360-Datei, z.B. Ubuntu (nachzulesen hier). Das ganze sieht dann so aus:

UUSBInstaller

Die drei Punkte müssen einfach nur nacheinander abgearbeitet werden und schon könnt ihr, sofern der Rechner es auch unterstützt, Linux vom Stick booten und damit arbeiten. Der Stick sollte allerdings mindestens über 2GB Speicher verfügen und vorher mit FAT32 formatiert werden.

Juni 22, 2010   No Comments

Ein neues Kleid für Firefox

Firefox begleitet mich schon seit 2004 und nach wie vor bin ich von diesem Browser begeistert. Natürlich probiere ich hin und wieder kurz neue Versionen der Konkurrenz (Opera, Google Chrome) aus, kehre aber danach stets wieder zu dem Fuchs zurück. Letztens bin ich allerdings länger als geplant an Googles Chrome hängengeblieben. Grund war das Tibi-Theme, welches mir

Tibi-Theme

unheimlich gut gefiel. Meine relativ intensiven Nachforschungen haben ergeben, daß es das für Firefox leider nicht (auch) gibt. Aber dafür gibt es Personas und damit zumindest die Hoffnung, auf 499 Seiten wenigstens ein ähnliches “Kleid” für Firefox zu finden. Bisher bin ich mit Groovy Blue sehr zufrieden gewesen. Nun nicht mehr. Es mußte ein neues, tibi‑ähnliches Theme her. Nach längerer Suche bin ich fündig geworden, dank Summer Kitty von MaDonna!

Summer Kitty

Mai 10, 2010   No Comments

Nacktscanner im Einsatz

Ein gewisser Technikwahn gehört wohl schon dazu, wenn man glauben machen will, dass ein Nacktscanner ausreichend vor terroristischen Aktivitäten zu schützen vermag. Wie dieses Video zeigt, geht der aktuelle Einsatz mit einem erheblichen Verlust an Privatsphäre einher.

via liveleak.com

Evil Daystar hat das in seinem Artikel weiter ausgeführt.

Januar 6, 2010   No Comments

Überraschung von abo-bar.de

Tasche Abobar

Elke Weihusen hat in ihrem Blog eine nette Weihnachtsverlosung veranstaltet, bei der jeder 2. Kommentar gewinnen konnte. Wer gewonnen hatte, konnte sich anschließend ein Mousepad oder eine Tasche aussuchen.

Da ich zur Zeit wieder Bedarf an neuen Stoffbeuteln habe, Mousepads hingegen schon lange nicht mehr nutze, schrieb ich wohl  zur rechten Zeit meinen Kommentar, denn nach der gestrigen Herzlichen-Glückwunsch-Sie-haben-gewonnen-Mail habe ich heute eine nette Tasche aus festem Leinenstoff und ordentlichem Logoprint (kein billig aussehender Stoffbeutel) bekommen!

Nun kann man Dinge ja unterschiedlich versenden. Elke hat sich hier auf jeden Fall große Mühe gegeben. Die mit längeren Schlaufen (finde ich praktisch, weil ich nach größeren Einkäufen die Tasche besser über der Schulter tragen kann als per Hand zu schleppen) versehene hübsche Tasche kam weihnachtlich verpackt aus dem braunen Versandumschlag. Eine beigelegte Karte zeigt eine lieb-frech blickende Weihnachtsfrau und dann rieselten aus der Versandtasche auch noch silberfarbige kleine Sterne, Rentiere, Schneeflocken sowie ein kleines Weihnachtsmädchen aus Holz.

Der Briefträger hatte übrigens ganz schön Mühe, die Tasche durch den Briefschlitz in meiner Wohnungstür zu bekommen. Das heftige Rummeln an der Tür hat mich dann auch vom Schreibtisch fortgelockt.

Dezember 18, 2009   2 Comments

Blogumzug

loswebos

Der letzte Eintrag ist schon eine ganze Weile her. Es hat sich in der Zwischenzeit  trotzdem etwas getan, denn dieses Blog ist umgezogen.

Wie bereits beschrieben, wurde seit WordPress 2.8.0 das Memory Limit bei meinem letzten Hoster mit 31,6 von 32 MByte äußerst knapp. Glücklicherweise hatte ich dort nur einen Vertrag über 6 Monate abgeschlossen, so daß ich schon einmal mit der Suche nach Alternativen beginnen konnte. Aber dann kam doch alles anders. Bei SelbständigImNetz gewann ich ein Webhostingpaket im Wert von      € 119,76, worüber ich mich sehr gefreut habe und das ich nun 2 Jahre lang gratis nutzen darf. Es handelt sich dabei um das EntryPack von loswebos.de , welches sich mit 500 MB Speicherplatz, 50 GB Traffic, 1 de.-Domain, 5 MySQL-Datenbanken, Webmail, Spam-und Virenschutz, täglichem Backup sowie weiteren Inklusiv-Leistungen ideal für mein Blog eignet.

Der Umzug gestaltete sich problemlos, da dafür nur der HTML-Ordner und die DB-Datei (s. Database-Backup-Plugin von Frank Bueltge) hochgeladen werden mußten. Außerdem hatte ich die Wahl, entweder 32 oder 64 MB MemoryLimit schalten zu lassen. Vorsichtshalber entschied ich mich für die 64MB-Variante, was sich aber letztlich eher als überdimensioniert herausgestellt hat, da dassselbe Blog nun nur noch 19,09 MB verbraucht, trotz Installation von zwei weiteren Plugins. Damit scheinen sich die geäußerten Vermutungen bewahrheitet zu haben, nach denen der Verbrauch von Hoster zu Hoster unterschiedlich stark ausgeprägt sein kann.

Herr Walther von loswebos.de war außerdem so nett, mit dem Start bis zum Auslaufen  meines alten Hostingvertrages zu warten. Bisher bin ich auf jeden Fall superzufrieden mit meinem neuen Pack!

Dezember 18, 2009   No Comments

2 Vorpremieren in zwei Tagen

“Taking Woodstock” ist eine Musikkomödie, die auf dem autobiographischen Roman von Elliot Tiber beruht. Als Vorsitzender der Handelskammer hatte er die Erlaubnis, pro Jahr ein Musikfestival auszurichten. Ohne ihn hätte es Woodstock nicht gegeben. Mir hat der Film ziemlich gut gefallen. Eine treffende  Beschreibung des Films findet sich hier.

Bei “Julie & Julia” handelt es sich ebenfalls um eine Komödie. Sie beruht auf zwei wahren Geschichten. Um wenigstens einmal in ihrem Leben etwas zu Ende zu machen, setzt sich Julie das Ziel, 524 Rezepte aus dem Buch “Mastering the Art of French Cooking” von Julia Child innerhalb von 365 Tagen originalgetreu nachzukochen. Wie es ihr dabei ergeht, beschreibt sie in ihrem dafür angelegten Blog und wird dadurch berühmt. Ihr gleichnamiger Roman bildet zusammen mit den Memoiren von Julia Child (“My Life in France”) die Basis für die Entstehung des Films. Für mich war es genau der richtige Film für einen netten Sonntagnachmittag. Es gab oft etwas zu Lachen und Langeweile kam wider Erwarten nicht auf. Allerdings hat mir Meryl Streep als Besetzung für die „Julia“ nicht so gefallen, weil sie vom Typ her hier nicht wirklich paßt.

September 1, 2009   No Comments

Take me home – take me back

Take me home

… hätte in diesem Fall der Slogan vom Block House lauten sollen, denn die witzige Tüte enthielt statt der heißbegehrten Sour Cream Salatdressing. Unvorsichtigerweise hatte ich ein Töpfchen gleich vollständig über die leckere Ofenkartoffel gekippt. Und die Wohnung wollten wir um die Uhrzeit auch nicht mehr verlassen.

Nach einem Anruf beim Block House wartet nun ein Gutschein auf uns.

August 28, 2009   No Comments

Mobile Briefmarken

Handyporto

HANDYPORTO ist ein registrierungsfreier Service   der Deutschen Post, welcher flinkes Frankieren von Standardbriefen und Postkarten ohne Aufsuchen von Postfiliale oder Automaten ermöglicht.

Mit einem im T-Mobile‑, Vodafone‑ oder E-Plus-Netz registrierten Handy wird eine SMS mit dem Wort “Brief” bzw. “Karte” an die Nummer 22122 gesendet. Innerhalb weniger Sekunden erhält man eine 12-stellige Nummer per SMS. Diese muß dann nur noch auf den Brief bzw. die Karte geschrieben werden. Genutzt wird dafür der Platz, an dem sonst die Briefmarke aufgeklebt wird. Der Übersicht halber wird die erhaltene Nummer auf drei Zeilen à 4 Ziffern aufgeteilt. Statt eine SMS zu senden kann der Dienst auch mit einem Anruf genutzt werden. Ein Brief kostet 95 Cent, die Karte 85 Cent. Hinzu kommen die üblichen Kosten für SMS/Anruf, welche abhängig sind vom jeweiligen Mobilfunkanbieter.

Pakete, Päckchen etc. müssen noch auf die herkömmliche Art und Weise frankiert werden, da es sich beim HANDYPORTO um ein Pilotprojekt handelt, welches sich auf die Produkte beschränkt, die den größten Teil des täglichen Postaufkommens ausmachen.

Für dieses innovative Angebot ist die Deutsche Post mit dem World Mail Award 2009 (Branchen-Oscar der Postindustrie) ausgezeichnet worden und – wie ich finde – zu Recht. Frankieren macht mir  seit der Nutzung des Services richtig Spaß. Die höheren Kosten stören mich dabei überhaupt nicht, denn ich habe immer noch einen Stapel an kostenlosen, mit Startguthaben versehenen Prepaidkarten aus der Bucht, die ich alleine schon wegen BASE nicht mehr abtelefonieren kann. Leider gibt es aufgrund von eMail etc. nicht mehr wirklich viel Papier zu versenden.

August 27, 2009   No Comments

Autos, Engel und Ideen

Send me an angel via alles-schlumpf

Während der Autofahrt näherte sich letztens der Zeiger von der Temperaturanzeige schnell dem rechten Bereich. Die entsprechende Warnleuchte blinkte auch. Der nach einer Pause erfolgte zweite Versuch brachte kein anderes Ergebnis. Ich schaffte es gerade noch, einen kühlen Platz in einer kleinen Seitenstraße zu finden. Danach rief ich den ADAC an, dessen Jahresbeitrag ich gerade am Vortag überwiesen hatte.

Entgegen meiner Erwartungen kam der nette Gelbe Engel schon nach einer Viertelstunde. Schnell machte er ein defektes Thermostat als Ursache aus. Austauschen konnte er es aber nicht, weil es davon viel zu viele verschiedene Typen gäbe. Er würde einen LKW-Anhänger brauchen um die alle als Vorrat mitzubringen, sagte er. Aber er gab mir einen guten Tip, wie das Auto trotz des Defektes am nächsten Tag in die 2,7 km entfernte Werkstatt gebracht werden konnte: Heizung und Gebläse mußten auf volle Kraft gestellt werden. Und er hatte recht. Der Zeiger wanderte während der Aktion zwar auch wieder nach rechts, allerdings wesentlich langsamer. Solche Tricks erinnern mich ja irgendwie immer an MacGyver.

Ein am Tag vorher erstmalig und nur kurzweilig aufgetretenes Geräusch konnten nach meiner Beschreibung weder der gelbe Engel noch zwei Werkstattmenschen einordnen. Es trat auch nach dem Thermostataustausch weiterhin beinahe täglich einmal auf aber natürlich niemals, wenn jemand dabei war.

Am Samstag hatte ich dann eine Idee. Nachdem ich gerade auf einen Parkplatz gefahren war, hörte ich es plötzlich wieder. Sofort schnappte ich mir mein Handy, welches ich vor Fahrtantritt extra griffbereit platziert hatte und nahm das nervende Geräusch einfach auf. Trotz einer leichten Verzerrung und gewissen Umgebungs-geräuschen war der charkterischische Ton gut erkennbar. Am Montag habe ich es dann in der Werkstatt abgespielt und bin jetzt das Geräusch los.

August 19, 2009   No Comments

Mobil ins Internet

Notebook

Nachdem ich mein neues Notebook, welches übrigens eines der zur Zeit raren Exemplare mit einem (seiden)matten Bildschirm ist, ausführlich getestet hatte, beschloß ich, noch mobiler zu werden.

Zuerst mußte ich eine Entscheidung hinsichtlich der zukünftigen Hardware treffen. Ich entschied mich für einen USB-Stick, weil ich den notfalls auch an meinem PC nutzen kann, was bei einer Datenkarte nicht möglich gewesen wäre.

Danach informierte ich mich ausführlich über mobile Surf-Sticks. Interessant waren für mich auch Informationen darüber, wie bzw. welche man flashen kann, z.B. um über einen anderen Anbieter online gehen zu können (z.B. mit einer Tagesflat), falls ich für meinen Anbieter mal kein Netz haben sollte. Die besten Informationen hierzu habe ich abschließend dann in diesem Thread gefunden.

Außerdem gibt es einige Übersichten, anhand derer man vorab  prüfen kann, welcher Anbieter welche Technik/Geschwindigkeit (GPRS, EDGE, UMTS, HSDPA) für den schnellen mobilen Internetzugang an der Wunschadresse anbietet. Zum einen kann man das natürlich über die eigenen Seiten von T-Mobile, Vodafone, O2 und E-Plus. Mich haben aber nur die schnellen Verbindungen interessiert und dafür fand ich diese Seite hilfreich. Wohnortgenaue In‑ und Outdoordaten kann man in dieser Auswertung finden.

Da ich in der City wohne, konnte ich zwischen drei Highspeed-Anbietern wählen. Entschieden habe ich mich dann für Vodafone. Zum einen, weil sie aktuell über eines der am besten ausgebauten Netze verfügen, welches selbst “auf dem flachen Land” meistens wenigstens EDGE, wenn nicht sogar UMTS bietet. Zum anderen, weil gerade zu der Zeit eine extrem günstige Data MobileConnectFlat für nur € 14,95/Monat (inkl. USB-Stick) mit einer Laufzeit von 24 Monaten angeboten wurde.

Einige Tage später kamen dann der Stick und die Daten-SIM. Wie man auf dem nächsten Bild sieht, gibt es an dem oberen Ende des Sticks eine kleine Metallplatte, die man herausziehen muß, um dort  die Daten-SIM einzusetzen.

Datenkarte einsetzen

Anschließend wird der Stick mit einem USB-Port des Rechners verbunden. Das kann direkt geschehen oder mit Hilfe eines der Lieferung beigefügten Kabels. Letzteres ermöglicht eine bessere Positionierung des Sticks, was zum einen den Empfang verbessern kann und zum anderen besonders bei Laptops der Gefahr vorbeugt, daß einem der Stick abbrechen könnte.

Mobilstick angeschlossen

Nach dem erstmaligen Anstecken des Sticks wird automatisch die dazugehörige Software installiert. Hinterher findet man auch im Tray das entsprechende Symbol zum Starten der Verbindung. Ruft man die Software auf, bietet sie neben der gebuchten Variante noch  einzeln buchbare Websessions als Verbindungsmöglichkeit an.

Mobile Verbindung

Wie bei allen mobilen Datenflats wird auch diese ab einem verbrauchten Datenvolumen von 5 GB/Monat auf GPRS-Niveau gedrosselt. Den Verbrauch kann man sich über das Menu oder über den QuickCheck anzeigen lassen. SMS können kostenlos versandt werden.

Indoor habe ich normalerweise eine Downloadgeschwindigkeit von 1.817 KBit/s und einen Upload von 318 KBit/s. Manchmal auch etwas mehr. Nur einmal hatte ich einen Download von knapp 480 KBit/s. Im Gegensatz zum Screenshot lag die Signalstärke bisher bei 3 bis 4 Balken.

August 9, 2009   No Comments