Mobil ins Internet

Nachdem ich mein neues Notebook, welches übrigens eines der zur Zeit raren Exemplare mit einem (seiden)matten Bildschirm ist, ausführlich getestet hatte, beschloß ich, noch mobiler zu werden.
Zuerst mußte ich eine Entscheidung hinsichtlich der zukünftigen Hardware treffen. Ich entschied mich für einen USB-Stick, weil ich den notfalls auch an meinem PC nutzen kann, was bei einer Datenkarte nicht möglich gewesen wäre.
Danach informierte ich mich ausführlich über mobile Surf-Sticks. Interessant waren für mich auch Informationen darüber, wie bzw. welche man flashen kann, z.B. um über einen anderen Anbieter online gehen zu können (z.B. mit einer Tagesflat), falls ich für meinen Anbieter mal kein Netz haben sollte. Die besten Informationen hierzu habe ich abschließend dann in diesem Thread gefunden.
Außerdem gibt es einige Übersichten, anhand derer man vorab prüfen kann, welcher Anbieter welche Technik/Geschwindigkeit (GPRS, EDGE, UMTS, HSDPA) für den schnellen mobilen Internetzugang an der Wunschadresse anbietet. Zum einen kann man das natürlich über die eigenen Seiten von T-Mobile, Vodafone, O2 und E-Plus. Mich haben aber nur die schnellen Verbindungen interessiert und dafür fand ich diese Seite hilfreich. Wohnortgenaue In‑ und Outdoordaten kann man in dieser Auswertung finden.
Da ich in der City wohne, konnte ich zwischen drei Highspeed-Anbietern wählen. Entschieden habe ich mich dann für Vodafone. Zum einen, weil sie aktuell über eines der am besten ausgebauten Netze verfügen, welches selbst “auf dem flachen Land” meistens wenigstens EDGE, wenn nicht sogar UMTS bietet. Zum anderen, weil gerade zu der Zeit eine extrem günstige Data MobileConnectFlat für nur € 14,95/Monat (inkl. USB-Stick) mit einer Laufzeit von 24 Monaten angeboten wurde.
Einige Tage später kamen dann der Stick und die Daten-SIM. Wie man auf dem nächsten Bild sieht, gibt es an dem oberen Ende des Sticks eine kleine Metallplatte, die man herausziehen muß, um dort die Daten-SIM einzusetzen.
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Anschließend wird der Stick mit einem USB-Port des Rechners verbunden. Das kann direkt geschehen oder mit Hilfe eines der Lieferung beigefügten Kabels. Letzteres ermöglicht eine bessere Positionierung des Sticks, was zum einen den Empfang verbessern kann und zum anderen besonders bei Laptops der Gefahr vorbeugt, daß einem der Stick abbrechen könnte.

Nach dem erstmaligen Anstecken des Sticks wird automatisch die dazugehörige Software installiert. Hinterher findet man auch im Tray das entsprechende Symbol zum Starten der Verbindung. Ruft man die Software auf, bietet sie neben der gebuchten Variante noch einzeln buchbare Websessions als Verbindungsmöglichkeit an.

Wie bei allen mobilen Datenflats wird auch diese ab einem verbrauchten Datenvolumen von 5 GB/Monat auf GPRS-Niveau gedrosselt. Den Verbrauch kann man sich über das Menu oder über den QuickCheck anzeigen lassen. SMS können kostenlos versandt werden.
Indoor habe ich normalerweise eine Downloadgeschwindigkeit von 1.817 KBit/s und einen Upload von 318 KBit/s. Manchmal auch etwas mehr. Nur einmal hatte ich einen Download von knapp 480 KBit/s. Im Gegensatz zum Screenshot lag die Signalstärke bisher bei 3 bis 4 Balken.
August 9, 2009 No Comments
Notebook aus dem Onlineshop
Da mein Desktop-PC langsam in die Jahre gekommen ist habe ich mir Gedanken über mögliche Alternativen gemacht. Grundsätzlich finde ich den Anblick eines (Rechner‑)Towers in Wohnungen nicht gerade schön. Noch viel wichtiger ist mir inzwischen aber die Mobilität zuhause geworden, weil ich bei den vielen langen Websessions nicht immer nur an ein und denselben Arbeitsplatz “gefesselt” sein möchte. Andere Zimmer haben auch ihren Reiz … und mal auf dem Sofa zu surfen kann auch sehr entspannend sein. Daher habe ich mich jetzt für ein Notebook mit einem 15,4 Zoll Bildschirm entschieden.
Danach habe ich die aktuellen Preise über Geizhals gesucht und spaßeshalber bei dem mit Abstand günstigsten Shop angefragt, welche Ausstattungsvariante (Prozessortyp, Festplattengröße und Displayart) sie führen. Dieser Shop war kein geprüfter Shop und so ähnlich fiel dann auch die Antwort aus: Ich sollte mich beim Hersteller kundig machen, welche Ausstattung zu der Artikelnummer im Shop gehört, denn dem Shop sei es nicht möglich, diese zu kennen, bei über 40.000 Artikeln!
Im Vergleich dazu bieten die geprüften Shops neben der meist obligatorischen Kurzbeschreibung zusätzlich Datenblätter ihrer technischen Produkte an. Dafür haben sie u.a. auch das Siegel erhalten, denn das weist nicht nur auf eine schnelle und unbürokratische Lösung im Falle eines Problems nach dem Kauf hin sondern umfaßt auch alle Aspekte, die für einen sicheren und verbraucherfreundlichen Einkauf wichtig sind, insbesondere gesetzliche Informationspflichten, telefonische Erreichbarkeit und vieles mehr.
Ich warte jetzt nur noch auf den 1. Juli 2009, denn spätestens an dem Tag soll das kostenlose Windows-Upgradeprogramm für alle ab diesem Datum neu gekauften Rechner (betriebssystemabhängig) starten, mit dessen Hilfe ich dann im Oktober die mit dem Notebook gelieferte Vista-Business-Version in eine Windows-7-Professional-Version umwandeln kann. Vista will ich nämlich nicht.
Juni 21, 2009 No Comments














